Double or Nothing: PokerStars wechselt zu Fifty50; Alternativen

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie im Ongame-Netzwerk im Sommer 2008 die Double or Nothing SNG’s lanciert wurden. Die Idee ist simpel und fand rasch grossen Anklang: In einem 10-Mann Turnier verdoppeln all jene Spieler ihren Einsatz, die unter die ersten 5 gekommen sind, die anderen Spieler gehen leer aus. Das SNG Turnier ist zu Ende, sobald nur noch fünf Spieler übrig sind. Die Höhe der Chip Stacks spielen dabei keine Rolle.

Die Idee dieser Double or Nothing (oder kurz: DON) Turniere wurde schnell von anderen Pokerseiten kopiert. PokerStars z.B. machte sich nicht einmal die Mühe, einen neuen Namen für “Double or Nothing” zu erfinden. Im iPoker-Netzwerk wurden die Spiele immerhin mit neuem Namen versehen: Double Up SNG.

Ich hatte auch einige dieser DON SNG’s gespielt, muss sagen dass sie ziemlich stupide sind. Und dass zumindest am Anfang viele Spieler keine Ahnung von der optimalen Strategie hatten – gerade an der Bubble. Dort zählt es sich aus, fast nie zu callen, aber in später Position fast immer die Blinds mit einem All-In zu stehlen. Wen es interessiert, habe ich mit dem Independent Chip Model einen Vergleich zwischen DON und SNG ab der Bubble gemacht.

PokerStars fifty50 statt DON

Seit Mitte Februar 2011 hat nun PokerStars die DON’s mit dem neuen Sit’n Go Format fifty50 ersetzt. (Hinweis 17.02.2011 abends: Habe in einem anderen Blog gelesen dass die DON bei Stars erst Ende Februar 2011 gestrichen werden) Hauptgrund dürften die Betrugsmöglichkeiten bei DON’s gewesen sein, was ja auch passiert ist: Man hat an der Bubble einfach Chips zum kleinsten beteiligten Spieler geschoben, der im eigenen “Team” war. Einzelne Chips in einem Small Stacks sind bei DON’s an der Bubble extrem viel mehr Wert als die Chips des Big Stacks (der kann auch 90% aller Chips im Turnier halten – er wird ja nie mehr als 20% des Preisgeldes gewinnen können). Diesem Betrug mit Collusion wird mit den fifty50 entgegengewirkt.

Wie funktioniert ein fifyt50 auf PokerStars? Ganz einfach, sind nur noch 5 der 10 Spieler übrig, erhält jeder sein Buy-In zurück. Die andere Hälfte des Preis-Geldes wird im Verhältnis zu den Chipstacks verteilt. Sind also 100$ Preisgeld zu gewinnen, erhält jeder Spieler 10$. Die übrigen 50% werden anteilsmässig verteilt – wer 40% der Chips hält, gewinnt weitere 20$ hinzu. Wer sich mit einem Chip ins Geld gefoldet hat, kriegt praktisch nur sein Buy-In zurück.

Damit ist ein fifty50 eine Mischung aus DON und Winner Takes it All-Turnier. Während bei einem DON das ICM eine enorm wichtige Rolle spielt, ist ICM bei einem WTA-Turnier nicht relevant. Somit versprechen fifty50 Turniere mehr Spass und sind auch anspruchsvoller als DON, weil man wieder mehr Hände callen kann und beim Pushen an der Bubble viel genauer überlegen muss, wie viele Hände die Gegner in den Blinds callen werden (und das werden mehr sein als bei DON’s).

Alternative zu PokerStars Double or Nothing

Wenn Du Double or Nothing auf PokerStars gegrindet hast und nun verzweifelt nach einer Alternative suchst, dann keine Sorge. Es gibt genügend andere Anbieter, bei denen Du weiterhin Double or Nothing Turniere spielen kannst. Meine zwei Empfehlungen hierzu sind:

  • Betsson – der bekannte britische Wettanbieter. Du spielst gegen die  schlechten Gegner aus dem Ongame Netzwerk wie bei BWIN und kannst Dir mit dem Gutschein Code POKERPROFI einen Bonus bis 1’600$ holen
  • Winner Poker – bei dem Namen sollte das Gewinnen ja einfach sein, oder? Winner Poker ist Teil des  grossen iPoker Netzwerks, weswegen wie bei Betsson für genügend Traffic gesorgt ist. Hole Dir 500$ Bonus mit dem Bonus Code pokerpro

Poker als Lebensunterhalt? Vom Pokern leben?

Das sind vieldiskutierte Fragen. Jeden Monat taucht in den grossen Pokerforen wie z.B. auf Pokerstrategy.de wieder ein Thread dazu auf, in beliebigen Variationen wie z.B.:

  • Kann man vom Pokerspiel leben?
  • Soll ich meinen Job kündigen und Poker Profi werden?
  • Auswandern und Pokern?
  • Lohnt es sich, Pokerprofi zu werden?

Für einmal hat sich jemand mit einer solchen Frage direkt an mich gewendet, per E-Mail. Ich habe sein Einverständnis erhalten, sein Mail veröffentlichen zu dürfen, weil mir die Frage gut als Basis für einen Artikel hier in meinem Blog gefiel. Hier also das Mail von Oli aus Ex-Jugoslawien:

„Ich würde mich gerne bei einem der unzähligen Pokerräume anmelden und mich gerne dabei von Dir beraten lassen. Ich hatte vor, mich bei 888 registrieren zu lassen, natürlich nicht ohne einen entsprechenden Rakeback-Deal. Ich plane 3-5 Stunden täglich zu spielen und hoffe das da in einem Monat was bei rum kommt, zusätzlich zu den eigentlichen Gewinnen, die ich anpeile. Da ich in einem Niedriglohnland lebe, sollte sich auch nur durch semi-professionellen Pokerspiel ein Großteil meiner Lebenshaltungskosten (theoretisch) damit verdienen lassen. Ich bin kein Träumer und nicht aufs schnelle Geld aus, aber da ich bislang bei Spielgeld-Portalen meinen Gewinn kontinuierlich gesteigert habe und selbstverständlich bereit bin noch sehr viel mehr über Texas Hold’Em zu lernen, schätze ich die Situation so ein, daß ich auf diese potenzielle Einnahmequelle nicht verzichten sollte.“

Ja, was denkst Du dazu? Also ich finde es gut, dass der Oli erst einmal ein paar Pokerspieler mit Erfahrung angefragt hat (nicht nur ich habe sein E-Mail erhalten). Und ich finde es auch gut, dass er versucht, realistisch zu bleiben („ich bin kein Träumer und nicht aufs schnelle Geld aus“). Problematischer ist, dass er noch gar nicht um echtes Geld gepokert hat. Und Geld verdienen wollen alle beim Pokern um echtes Geld, nur schaffen es die wenigsten. Deswegen hier meine Gedanken zum semi-professionellen Pokerspiel.

Spielgeld und Poker um Echtgeld sind zwei Paar Handschuhe

Ich erinnere mich an meinen Einstieg ins online Poker im Sommer 2007 zurück. Ich hatte mich bei Europoker an die Spielgeld-Tische gesetzt und nach 3 Wochen meine Chips von 1‘000 auf 13‘000 erhöht. Da war es an der Zeit, um echtes Geld zu spielen. Also cashte ich 50 Euro ein und spielte fortan Fixed Limit und später SNG-Turniere. Schnell merkte ich, dass sich die Spieler viel tighter spielten. Kein Wunder, plötzlich ging es ja um ihr eigenes Geld. Ich will damit nicht sagen, dass Pokern um Spielgeld kein guter Einstieg ins pokern ist. Zwei Vorteile sind, dass man sich so mit den Regeln vertraut machen kann und sich auch an die Software der Pokerseite gewöhnen kann. Um dann beim Spiel um echtes Geld erfolgreich zu sein, muss man seine Strategie und Spielweise aber anpassen (z.B. indem man deutlich weniger Hände spielt).

Pokern für Taschengeld und Lebensunterhalt

Das ist prinzipiell möglich. Ich gehörte auch zu jenen, die sich ein sehr nettes Taschengeld beim online Poker mit Sit’n Go‘s verdienten. Und ich war sogar so weit, über ein Jahr Ferien und Poker in Thailand nachzudenken – weil dort die Lebenshaltungskosten tief sind. Und 2‘000$ monatlich kann ich bei anständigem grinden verdienen. Aber es kam dann bei mir alles anders.

Aber zurück zu Oli’s Frage. Viele wollen sich ein nettes Taschengeld beim Pokern verdienen, aber nur wenige schaffen es. Die allermeisten Spieler pokern, um Geld dabei zu verdienen. In der Realität verdienen aber keine 10 Prozent der Spieler Geld. Das heisst, dass neun von zehn Pokerspielern beim pokern Geld verlieren, obwohl sie dabei Geld gewinnen wollen und auch davon träumen, sich ein neues Handy, einen schönen Urlaub oder ein Motorrad mit online Poker zu finanzieren.

Sehr wenige Spieler verdienen viel Geld im online Poker

Das sollte klar sein. Nur die wenigsten Spieler verdienen Geld beim Pokern. Und der grösste Teil der Gewinne geht an Spieler mit 1‘000 oder mehr Stunden Erfahrung an Echtgeldtischen und an solche, die an 6, 10 oder 15 Tische gleichzeitg grinden können. Denn nur lässt sich ein ordentlicher Stundenlohn verdienen, der höher ist, als wenn man im Mäc Hamburger brät.

Nachhaltig erfolgreich Pokern

Ein weiterer Punkt ist die Nachhaltigkeit beim Poker. Ich meine jetzt nicht, dass die spiele „immer thougher“ werden oder dass es ein Pokerverbot im Internet geben könnte. Ich meine damit, dass man als Spieler viele Voraussetzungen erfüllen muss, um auch nach 1, 2 oder 3 Jahren noch mit Poker seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Dazu gehören unter anderem:

  • Disziplin (ohne Chef dennoch einen geregelten „Arbeitstag“ zu haben und nicht nur abzuhängen)
  • Weiterbildung (ohne Analyse des eigenen Spiels und ohne Weiterbildung wird man überholt – dies benötigt auch noch Zeit neben dem reinen grinden)
  • Ausdauer (an einem Freitag Abend fünf Stunden zu pokern ist etwas ganz anderes, als sich 8 Stunden pro Tag, 6 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr nur mit Poker auseinander zu setzen)
  • Psychische Stärke (ohne starke Kontrolle über sich selbst und ohne genügend Tilt-Resistenz wird man nach dem ersten Downswing – und das kommt bestimmt – aufgeben)
  • Soziales Umfeld (es gibt auch ein Leben jenseits von Poker – man sollte seine sozialen Kontakte weiterhin intensiv pflegen)
  • Bankroll Management (ohne striktes Bankroll-Management verliert man spätestens langfristig all seine Gewinne)
  • Gesundheit und gesunder Lebensstil (den ganzen Tag nur zu sitzen und Chips vor dem PC zu essen, das ist nicht nachhaltig. Ich habe das selbst erlebt :-/ Siehe hier meine Gesundheits-Tipps für den Poker Arbeitsplatz

Diese Liste ist nicht abschliessend. Ein paar weitere sehr interessante Gedanken haben drei interviewte Blogger gehabt, die Du hier im Interview mit Poker Profis und Bloggern veröffentlicht habe.

Mein Tipp: Job behalten, Pokern als Hobby

Ich würde unter den Voraussetzungen von Oli (erst Spielgeld-Erfahrung) auf keinen Fall den Job kündigen und auf keinen Fall schnelle und hohe Gewinne beim online Poker erwarten. Der Weg – selbst zum semi-professionellen Spieler – ist steinig, lange und anstrengend. Die wenigsten halten ihn durch. Bevor ich überhaupt über die Variante „Semi Poker Profi“ nachdenken würde, würde ich solange Poker als Hobby betreiben, bis ich mindestens ein Jahr und 500‘000 Hände Cash Game (oder 5000 Turniere) gespielt hätte – um echtes Geld und mit Gewinn.

Neue Pokerturniere bei PokerStars und Full Tilt Poker

Die beiden grössten Pokerseiten der Welt, PokerStars und Full Tilt Poker, haben das Jahr 2011 mit je einer grösseren Innovation für Turnier-Pokerspieler eröffnet. Diese Neuerungen zeigen, dass sich die beiden Marktführer nicht auf ihre Lorbeeren ausruhen. Insbesondere FTP, das mit Rush Poker letztes Jahr eine echt grosse Innovation für die Pokerspieler (und eine Gelddruckmaschine für sich selbst) lanciert hat, wirbelt weiterhin den Pokermarkt auf. Doch zuerst zu Stars.

PokerStars Home Games

Ein spezieller Name für private Turniere, den sich Stars da ausgedacht hat. Denn Home Games sind Pokerrunden unter Freunden bei einem Freund daheim – at „home“ eben. Jetzt kann man solche Home Games auch bei Stars im privaten Kreis durchführen, wobei halt jeder bei sich „at home“ ist. Nicht der grosse Wurf in meinen Augen. Ich warte noch darauf, dass es online Poker mit Webcam gibt – jeder Spieler sieht jeden Spieler am Tisch. Und mit zusätzlichem Voice-Kanal statt dem normalen Chat. Das wäre zwar keine Option für Multittabling Pros, aber sicher eine spannende Alternative zu den pixligen Spielfiguren, die man beim 1tabling sieht.

Full Tilt Multi Entry Turniere

Das ist mal wieder der Hammer. Die Idee ist so einfach, dass ich mich gewundert habe, warum das niemand vorher entwickelt hat. Bei einem Rebuy/Add-On Turnier kann man sich ja erneut einkaufen, wenn man keine Chips mehr hat.

Bei einem Multi Entry Turnier bei FTP kann man sich gleich zu Beginn der Turniers „mehrere Leben“ kaufen. Du kannst so als MTT-Spieler Multitabling im gleichen Turnier betreiben; Du musst Dich nicht in fünf Turnieren auf drei Pokerseiten eintragen, wenn Du mehrere Turniertische gleichzeitig spielen willst.

Full Tilt Poker achtet darauf, dass Du mit Deinen „mehreren Turnierleben“ nie am selben Tisch sitzen kannst. Sobald ein Tisch aufgelöst wird und es keinen Tisch mehr gibt, an dem Du nicht bereits einen Spieler hast, wird der Stack vom aufgelösten Tisch dem kleinsten bestehenden Stack zugewiesen. Das ist sinnvoll, denn wir wissen ja dank dem Independent Chip Model, dass der Grenznutzen von zusätzlichen Chips abnimmt. Das heisst aber auch, dass jede Zusammenlegung von 2 Stacks –EV aus Sicht des Multi-Entry Turnierspielers ist. Seine Chips wären mehr Geld wert, wenn sie auf 2 Spieler verteilt wären. Dafür ist es natürlich +EV, auf einer einzigen Pokerseite zu einem bestimmten Zeitpunkt all seine Turniere spielen zu können, statt bei mehreren Anbietern mit unterschiedlicher Software zu unterschiedlichen Zeiten (und möglicherweise noch mit unterschiedlichen Blindstufen) zu pokern.

Insgesamt gefällt mir diese Erfindung für Turnierspieler von FTP sehr gut. Hast Du schon mal ein Multi Entry Turnier gespielt? Was sind Deine Erfahrungen?

P.S.: Wenn Du mal ein PokerStars Homegame oder ein Full Tilt Poker Multi Entry Turnier ausprobieren willst – meld Dich doch mit diesen Bonus Codes an, um Dir den maximalen Bonus von jeweils 600$ zu sichern:

Party Poker Snowball Promotion Februar 2011

Es scheint ja fast so, dass Party Poker seine Gladiator und Snowball Promotionen abwechselnd laufen lässt. Diesen Februar 2011 ist mal wieder die Snowball Promotion dran. Grundprinzip dahinter ist natürlich wieder, die Spieler zu animieren, möglichst viel zu pokern. Das sieht man auch an der Preisstruktur: Je mehr man pokert, desto deutlich höher werden die Preise:

PunktePreisPreise gesamt
750005.000 $10.000 $ + alle Freeroll-Plätze
500001.350 $5.000 $ + alle Freeroll-Plätze
400001.150 $3.650 $ + alle Freeroll-Plätze
300001.000 $2.500 $ + alle Freeroll-Plätze
20000475 $1.500 $ + alle Freeroll-Plätze
15000375 $1.025 $ + alle Freeroll-Plätze
10000185 $650 $ + alle Freeroll-Plätze
7500180 $465 $ + alle Freeroll-Plätze
500070 $285 $ + alle Freeroll-Plätze
400065 $215 $ + alle Freeroll-Plätze
300032 $150 $ + alle Freeroll-Plätze
250030 $118 $ + alle Freeroll-Plätze
200028 $88 $ + alle Freeroll-Plätze
150026 $60 $ + alle Freeroll-Plätze
100012 $34 $ + alle Freeroll-Plätze
75010 $22 $ + alle Freeroll-Plätze
5005 $12 $ + alle Freeroll-Plätze
4004 $7 $ + alle Freeroll-Plätze
3003 $3 $ + alle Freeroll-Plätze
200Platz bei Freeroll mit 50.000 $Platz bei Freeroll mit 50.000 $ + vorigen Freerolls
100Platz bei Freeroll mit 20.000 $Platz bei Freeroll mit 20.000 $ + vorigen Freerolls
50Platz bei Freeroll mit 15.000 $Platz bei Freeroll mit 15.000 $ + vorigen Freerolls
25Platz bei Freeroll mit 10.000 $Platz bei Freeroll mit 10.000 $ + vorigen Freerolls
5Platz bei Freeroll mit 5.000 $Platz bei Freeroll mit 5.000 $

Zur Erinnerung: Pro 1$ Rake gibt es 2 Party Poker Punkte. Während die höchsten Stufen der Snowball Promotion für Normalsterbliche unerreichbar sind, so reicht es einem Hobby-Grinder zumindest zu einem Eintritt in eines oder mehrere Freerolls. Und die sind mit bis zu 50’000$ sehr gut dotiert. Zusätzlich zu den Freerolls entsprechen die Preise einem Rakeback von bis zu 26.7%. Ein Grinder, der immerhin die Marke von 15’000 Party Punkten erreicht, kommt auf 13.7% Rakeback.

Wer an der Snowball Promotion teilnehmen will, muss sich dazu anmelden. Die Teilnahme ist also “Opt-In”. Dies kann jedoch einfach ab dem 1. Februar 2011 in der Party Poker Software im unter “Mein Konto” erledigt werden.

Tipp: Du hast noch keinen Account bei Party Poker? Melde Dich jetzt über diesen Link an und hole Dir mit dem Bonus Code SNG500 einen Bonus von 500$ (325 Euro) anstelle der üblichen 100$.

PokerStars ist immer noch nicht rigged

Die interessante Diskussion in den Kommentaren im Blog Eintrag “PokerStars ist nicht rigged” hat mich dazu verleitet, selbst Daten zu gespielten Händen zu analysieren. Ich bedanke mich bei den bisherigen Kommentatoren Milbona, Torsten, Jupiter und BasherQ4.

Im vorherigen Blogeintrag verwies ich auf einen anderen Blogger, der sich grosse Mühe gemacht hat, zu testen, ob PokerStars rigged ist. Dazu hat er ein Cash Game Handdatenbank mit 1.5 Millionen Händen gekauft und alle Hände, bei denen genau zwei Spieler All-In gegangen sind, aussortiert. Dies ergab rund 75’000 Hände. Die These war, dass die nach dem All-In folgenden Bad Beats völlig normalverteilt sind. Diese These hat er bestätigt: Der Favorit des All-Ins gewann so oft, wie er es statistisch gesehen hätte erzielen sollen.

Jetzt hat Jupiter im Kommentar gesagt, dass “so was wie KK vs Ax ist hier praktisch chancenlos“. Ich habe also die öffentlich zugängliche Datenbank (Link siehe vorheriger Beitrag zu PokerStars ist rigged) genommen und alle Fälle aussortiert, bei denen KK All-In gegen Ax gegangen ist.

KK vs. Ax – Halten die Könige auf PokerStars?

Ich bin auf insgesamt 1065 Begegnungen gestossen, bei denen auf PokerStars KK All-In gegen ein Ass gegangen ist. Die folgende Tabelle zeigt, dass der Favorit beim All-In (das muss nicht immer KK sein, bei einem All-In am Flop, bei dem ein Ass auf dem Board liegt, ist der Spieler mit dem Ass als Hole Card 9:1 Favorit) in 69.6% aller Fälle gewann. Gemäss Wahrscheinlichkeitsrechnung hätte der Favorit in 70.2% der Fälle gewinnen sollen. Klar, jetzt gibt es eine Abweichung von 0.6%, aber das entspricht einer Abweichung von lediglich 7 “zu oft” verlorenen Hände durch den Favoriten. Und das ist nichts auf 1065 All-Ins.

Jetzt hatte Jupiter in seinem Kommentar noch angemerkt, dass “ich hab das gefühl das bei diesem dealprogramm der flop bzw das board erst nach der preflopaction generiert wird“. Ich habe also noch geschaut, wie oft es denn nach dem Flop zu einem All-In zwischen KK und Ax gekommen ist. Dies war 117 mal der Fall. Der Favorit gewann 95 der 117 All-Ins. Gemäss errechneter Wahrscheinlichkeit hätte der Favorit 99x gewinnen sollen. Das heisst, es gab auf 117 Postflop All-Ins zwischen KK und Ax 4 Bad Beats zu viel. Nicht gerade ein Beweis, dass Stars rigged ist, oder?

Wie gesagt, die Datenbank mit den ursprünglichen 75’000 All-Ins ist öffentlich zugänglich. Sicher liessen sich noch weitere interessante Auswertungen damit anstellen. Das Excel mit meinen Auswertungen habe ich auf meinen Server hochgeladen, Du kannst es hier herunterladen. Und ich freue mich natürlich über weitere Kommentare. Aber ich werde meine Meinung nicht ändern: Online Pokerräume sind nicht rigged, es wird nicht absichtlich “mehr Action generiert” und die ganzen “Raum XY ist rigged – Vorwürfe” und Verschwörungstheorien (im Sinne von: Imemr wenn ich auscashe, beginnt ein Downswing) stammen primär von Losing Playern oder von solchen, die mit der Varianz von Texas Holdem Poker nicht umgehen können.

Tipp: Wenn Dich das überzeugt hat und Du noch nicht im grössten Pokerraum der Welt spielst, dann eröffne jetzt über diesen Link mit dem Bonus Code psp13368 bei PokerStars ein Konto und sichere Dir damit den maximalen Bonus von 600$.

PokerStars ist nicht rigged

Ich bin ja nicht einer, der „glaubt“, dass online Poker rigged ist. Klar, jeder von uns hat schon „unmögliche“ Konstellationen gesehen: Innerhalb von 15 Minuten an drei Tischen beim Multittabling Quads, oder ein Jahr lang kein Royal Flush, dann aber gleich zwei in zwei Tagen, oder Upswing ohne Ende, und kaum hat man sich die Gewinne ausbezahlt fängt der Downswing an etc etc.

Diese Häufung von Zufällen hat aber nicht damit zu tun, dass eine Pokerseite „die Spiele manipuliert“ oder eben „rigged“ ist. Ich bin der Überzeugung, dass die Varianz im NL Texas Holdem einfach zu gross für den menschlichen Geist ist, zumindest für viele Spieler. Weswegen dann eben – vorzugsweise wenn es schlecht läuft – behauptet wird, dass online Poker rigged ist.

Analyse zu PokerStars

Jetzt hat mal wieder jemand eine fundierte und tiefergehende Analyse gemacht – für PokerStars. Emre Kenci hat in seinem Blog detailliert dargelegt, wie er seine Analyse aufbaute. Er hat sich eine Datenbank mit 1.5 Millionen Händen von Texas No Limit Hold’em Cash Games gekauft – etwas, was man z.B. bei einem Anbieter wie HandHQ günstig erledigen kann. Aus diesen Händen hat er all jene herausgefiltert, bei denen vor dem River (also Prefolp, am Flop oder am Turn) ein Spieler All-In ging und von genau einem Gegner gecallt wurde. Bei einem All-In sind die Hole Cards der beiden Spieler bekannt, und weil es nur zwei Spieler sind, lässt sich die Gewinnwahrscheinlichkeit einfach berechnen.

Von den 1.5 Millionen Händen aus der Datenbank haben 76‘672 Hände die Kriterien „All-In vor dem River“, „nur zwei Spieler in der Hand“ und „eine Hand ist ein klarer Favorit gegen die andere Hand“ erfüllt. Der Blogger hat dann die Gewinnwahrscheinlichkeit für die bessere der beiden Hände im All-In berechnet. Diese betrug 75.03%. Somit müssten von den über 76‘000 Händen 57‘423 mal der Favorit das All-In gewinnen. Effektiv waren es dann 57‘529 der Fall. Die Abweichung von 100 Händen (0.2%) ist minimal.

Deswegen kann man daraus schliessen, dass PokerStars nicht rigged ist, zumindest nicht wenn genau zwei Spieler vor dem River All-In gehen. Siehst Du das auch so?

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Heute Freitag: Die Poker Profi Poker Nacht

Ich habe ja letzte Woche angekündigt, heute eine “Poker Profi Poker Nacht” zu veranstalten. Leider hat sich bis jetzt kein Leser gemeldet, dass er auch mitmachen will.

Dabei ist es ganz einfach – setz Dir ein Ziel für heute Freitag Nacht und pokere so lange, bis Du es erreicht hast. Und schreib regelmässig hier als Kommentar den Zwischenstand Deiner Poker Challenge hin.

Bei mir ist es so, dass ich aus familiären Gründen erst so um 23h starten kann. Und mein Ziel ist recht simpel: Sit’n Go’s auf PartyPoker grinden, bis es morgens um 3 Uhr ist, und dabei hoffentlich einen Gewinn erzielen.

Und, bist Du auch dabei?

Die Poker Profi Poker Nacht

Ich hatte einmal eine 24h Poker Challenge durchgeführt. Einfach mal 24h am Stück pokern. Und das war echt eine coole Erfahrung. Soweit ich mich erinnere, wurden es dann sogar 30 Stunden – mit einer Pause von 3 Stunden zwischen morgens um 6 und morgens um 9: Da lief auf dem Ongame-Netzwerk (ich spielte damals bei Bwin oder Betsson, weiss es nicht mehr) einfach nichts mehr auf den Sit’n Go’s mit Buy-Ins von 11$ bis 54$. Aber finanziell hatte es sich gelohnt, durchzuhalten. Die ersten 20h verdiente ich sozusagen nichts, und dank einem dicken Upswing zum Ende der Challenge machte ich deutlich über 500$ Gewinn.

Aber jetzt zur neuen Challenge – der Poker Profi Poker Nacht vom 10.12.2010.

Die Poker Profi Poker Nacht – wer ist dabei?

Mitmachen ist ganz einfach und freiwillig. Setze Dir einfach ein Ziel für die Nacht vom Freitag, 10.12. auf Samstag, 11.12.2010. Dieses Ziel kann z.B. sein

  • mindestens 4h zu Pokern
  • mindestens 100 Sit’n Go’s zu spielen
  • Solange zu Pokern, bis es draussen hell wird
  • Solange zu Pokern, bis ein bestimmter Bonus gecleart ist
  • Solange zu Pokern, bis Du broke bist
  • Solange zu Pokern, bis Du 200$ up bist

Nutze Deine Phantasie und setze Dir ein anspruchsvolles, aber erreichbares Ziel.

Jeder spielt für sich selbst – es ist also ein Miteinander und kein Gegeneinander. Aber es wäre cool, wenn Du mitmachst – und das Mitmachen an der Poker Profi Poker Nacht ist einfach. Ich werde am 10.12. einen neuen Beitrag verfassen – und dort kannst Du unten in den Kommentaren jeweils z.B. bei jeder Spielpause kurz den aktuellen Zwischenstand Deiner Challenge veröffentlichen.

Ich werde die Challenge sicher durchführen, auch wenn kein anderer Blog-Besucher mitmacht. Aber es wäre natürlich cool, wenn ich nicht “alleine” unterwegs wäre.

Reizt Dich die Challenge und bist Du bei der Poker Profi Nacht dabei? Dann halte Dir die Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 2010 frei. Und wenn Du schon jetzt sicher bist, dass Du mitmachen wirst, dann hinterlasse doch jetzt einen kurzen Kommentar! Und wenn Du es jetzt schon sicher weisst, dann poste hier doch gleich Dein Ziel für Deine Challenge während der Poker Profi Nacht.

PS: Nicht vergessen – die Checkliste für die Poker Profi Nacht:

  • Freundin/Freund ist informiert und idealerweise ausser Haus
  • Mikrowellen-Essen oder sonstige warme Mahlzeiten, die schnell zubereitet sind, stehen bereit
  • Red Bull oder Kaffee in grosser Menge an Lager
  • Poker Arbeitsplatz ist ergonomisch eingerichtet
  • Pokersoftware und Tracking-Software auf aktuellem Stand und getestet
  • Der Poker Profi Blog-Artikel vom 10.12. ist gebookmarkt für Deine regelmässigen Updates
  • Dein persönliches Anti-Tilt-Mittel steht bereit (es wird garantiert einige fiese Bad Beats in Folge geben)

Winner’s Curse – Poker und der Fluch des Gewinnens

Lieber Blogleser – ich sehe selbst ein, dass ich mich immer weiter vom ursprünglichen Thema meines Blogs – professionell Poker spielen – entferne (siehe den letzten Blog-Beitrag zu Affiliate Programmen) Aber so ergeht es mir eben auch in meinem Leben: Poker nimmt eine immer kleinere Bedeutung in meinem Leben ein. Ich pokere nun seit über drei Jahren, und in den ersten zwei dieser drei Jahre habe ich mich geschätzte 2000 (ja, zweitausend) Stunden mit dem Thema Poker beschäftigt. Nicht nur mit spielen, bei weitem nicht. Gespielt habe ich maximal die Hälfte der Zeit. Aber ich war in diversen Poker Foren aktiv (vor allem auf der deutschen Seite von Pokerstrategy, wo ich weit über 1000 eigene Posts veröffentlicht habe), habe aber auch weit über ein Dutzend Pokerbücher gelesen (einige davon mehrmals) und ich habe auch tausende von Text-Seiten von guten Pokerstrategie-Webseiten ausgedruckt und gelesen. Aber in diesem Jahr 2010 habe ich mich mehr und mehr weg von Poker bewegt – einfach weil mir die Zeit dazu fehlte respektive weil ich meine Zeit – auch abends oder am Wochenende – lieber in den Aufbau von Webseiten gesteckt habe als ins online grinden.

Nicht, dass ich mich beklagen will, aber wenn ich dann doch mal Poker spiele, holt mich der Winner’s Curse ein…

Winner’s Curse – der Fluch des Gewinnens beim Poker

Den Begriff “Winner’s Curse” habe ich fürs Pokern etwas zweckentfremdet. Eigentlich entstammt der Begriff “Winner’s Curse” aus Analysen zum Thema Auktionen: Bei vielen Auktionen ist es so, dass der Gewinner der Auktion einen zu hohen Preis bezahlt hat. Er gewinnt zwar die Auktion, ist aber mit einem bösen “Fluch” belastet: Er hat einen (zu) hohen Preis bezahlt, um die Auktion zu gewinnen.

Ihr erinnert euch vielleicht an die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Deutschland im Jahr 2000. Genau das ist dort eingetroffen: Es waren sehr viele Bieter, doch es gab nur 6 Lizenzen. Im allgemeinen Goldrausch haben dann die sechs Gewinner viel zu viel für die UMTS-Lizenzen bezahlt – es dauerte nicht lange und zwei der Gewinner (Hutchinson 3G/Telefonica und Mobilcom/France Telecom) gaben die für je rund 16 Mrd. DM gekaufte Lizenz ungenutzt zurück.

Und mir ergeht es beim Pokern ähnlich: Die letzten drei Sit and Go-Sessions – die ersten nach einem längeren Unterbruch – war ich massiv im Plus. In der dritten Session mit 13 gespielten SNG’s erzielte ich sogar einen ROI von über 100% – kein Wunder, kam ich doch bei 9 von 13 10-Mann Turnieren ins Geld. Und das war – und ist – jetzt mein Problem: So gut kann es in der nächsten Session gar nicht mehr laufen. Um in 9 von 13 Turnieren einen bezahlten Platz zu erreichen, benötigt man nicht nur Können, sondern vor allem viel Glück. Und deswegen mein Dilemma, mein “Fluch des Gewinns”, der auf mir lastet: Da die nächste Session eh nicht mehr so gut laufen wird, lasse ich das Pokern lieber für eine Weile sein, um in der nächsten Session nicht enttäuscht zu werden, und warte den Moment ab, in dem ich mal wieder richtig Lust auf ein Set habe… und keine Angst, der Moment kommt wieder!

Partnerprogramme: Vergleich Affiliate Seiten Affilinet, Zanox, Adcell & Co.

Sicher wunderst Du Dich, was ein Artikel mit dem Titel „Vergleich Affiliate Partnerprogramme“ in meinem Poker Profi Blog verloren hat. Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten Blick sehr viel. Ich habe im letzten Blog Artikel ja schon über Poker Affiliate Partnerprogramme gesprochen. Jetzt gibt es natürlich nicht nur im Bereich online Poker Affiliate Partnerprogramme, sondern für alle erdenklichen Themen wie Reisen, Handyverträge, eBooks oder online Shops. Genau gleich wie bei Online Poker macht es Sinn, sich zu Beginn erst einmal bei einem Affiliate Netzwerk anzumelden. Du hast dort mit einem Login Zugriff auf eine Vielzahl von Partnerprogrammen. Die Vorteile nebst der Bequemlichkeit (nur ein Login) sind:

  • Sicherheit, auch bei den Auszahlungen
  • Einfachheit (Standardisierte Bedienung)
  • Übersicht (Du findest alle Statistiken auf einer einzigen Seite)

Wenn Du eine Webseite betreibst (oder betreiben willst), dann musst Du also nicht zwingend Pokerräume bewerben. Du kannst also auch – wohl weniger kompetitive – Themen aussuchen. Dazu eignen sich die Affiliate Netzwerke hervorragend: Du meldest Dich an und suchst Dir dann die Programme heraus, die Dich am meisten ansprechen. Ich stelle Dir deswegen hier in einer Liste die wichtigsten Affiliate Netzwerke in Deutschland vor, bei denen Du Zugriff auf eine Vielzahl von Partnerprogrammen hast.

Partnerprogramme Vergleich Affiliate Netzwerke

Vielleicht hast Du schon von Zanox, Affilinet oder Clickbank gehört. All dies sind Seiten, die Partnerprogramme über ihr Affiliate Netzwerk anbieten. Du meldest Dich dort also an, und kannst dann aus tausenden von Programmen (Webseiten) auswählen, die Du bewerben willst. Je nachdem, was Du verkaufst, kannst Du ein paar Cents, aber auch über 100 Dollar pro Verkauf verdienen.

Doch welches sind die besten Affiliate Netzwerke? Ich habe eine Rangliste erstellt nach dem Motto „wenn eine Seite häufig besucht wird und viele Seiten über dieses Affiliate Netzwerk schreiben, dann muss dieser Anbieter von Partnerprogrammen auch gut sein“. Hier also die Rangliste und Vergleich der besten Affiliate Netzwerke mit Partnerprogrammen:

Nr. 1: Afflinet Partnerprogramme

Affilinet ist meiner Ansicht nach das grösste Affiliate Netzwerk in Deutschland. Wie ich das gemessen habe? Ich habe bei Alexa die Webseiten-Platzierung nachgeschaut. Hier rangiert Affilinet auf Platz 48 der meistbesuchten Webseiten aus Deutschland – deutlich vor meinem Poker Blog ;-) Zudem gibt es bei Google.de 175‘000 Treffer, wenn man nach „Affilinet“ und nach deutschsprachigen Websites sucht. Somit ist Affilinet die ziemlich klare Nummer 1. Was kannst Du hier bewerben? So ziemlich alles, was in Deutschland Rang und Namen hat. Die Firmen, die in diesem Affiliate Netzwerk mitmachen, sind unter anderem Comdirect, Deutsche Bahn, Otto, Conrad, Neckermann, Vodafone, Scout24 und der ADAC.

Am besten schaust Du es Dir gleich selbst an: www.affili.net

Nr. 2: Zanox Affiliate Netzwerk

Das Zanox Affiliate Netzwerk liegt hinter Affilinet auf Platz 2 in Deutschland. Mit einem Alexa-Rank von 112 und sogar 316‘000 deutschen Seiten, die das Wort „Zanox“ enthalten, ist dies eine gute Alternative oder Ergänzung zu Affilinet. Du kannst hier de facto ebenfalls alles bewerben und verkaufen, was sich über eine Webseite kaufen lässt: Internet bei Alice, Telefon-Verträge bei der Deutschen Telekom,  Spielsachen von MyToys, Fotos von Kodak, Notebooks und Surf-Sticks von 1&1, Kleinkredite von easycredit, Bücher und DVDs von Thalia oder Schmuck von Swarovski. Die Bedienung von Zanox ist ähnlich einfach wie die von Affilinet, und die Statistiken, die Du dort abrufen kannst, sind sogar noch übersichtlicher.

Hier geht’s zur Webseite: www.zanox.de

Nr. 3: ADCELL Affiliate Netzwerk

Auf Platz drei in Deutschland mit einem Alexa-Rank von 356 und 61‘000 Webseiten über dieses Affiliate Partnerprogramm Verzeichnis liegt Adcell. Nebst Zeitschriften wie Playboy und Spiegel kannst Du hier gegen tausend Programme bewerben. Besonders viel Auswahl hast Du im Bereich Online Shops (das Spektrum reicht von Tiernahrung über Alarmanlagen bis hin zu Notebooks), es gibt aber auch Dutzende von Reiseveranstaltern, Telekommunikations-Firmen und Gewinn-Spiel Veranstaltern, die Du als Affiliate bewerben kannst.

Affilinet, Zanox und Adcell sind meine persönlichen Top 3 Affiliate Netzwerke für Deutschland. Erwähnenswert sind daneben sicher auch noch adbutler, superclix und tradedoubler. Diese sind aber meiner Meinung nach deutlich kleiner als die Top 3, weswegen ich dort nur einen Account als Affiliate eröffnen würde, wenn ich ein spezielles Produkt gefunden habe, das kein Affiliate Programm durch einen der Top 3 anbietet.

Im englischsprachigen Raum gibt es noch zwei weitere sehr grosse Affiliate-Netzwerke: Commission Junction (CJ) und Clickbank. Clickbank ist riesig und rangiert weltweit auf Platz 200 der meistbesuchten Webseiten. Wie CJ ist dieses Affiliate Netzwerk vor allem im englischsprachigen Raum stark. Du findest dort aber auch eine Vielzahl von deutschsprachigen eBooks und sonstigem – entschuldige die Bezeichnung – „Schmarrn“, den Du als Affiliate bewerben kannst: Produkte, insbesondere eBooks zu verwandten Themen wie „Sicheres Roulette-Gewinnsystem“ oder „Lotto-Zahlen mit einem Pendel ermitteln“ findest Du dort massenhaft.

Spezifische Affiliate Programme

Nebst den grossen Affiliate-Netzwerken gibt es dann auch noch spezifische Affiliate Programme. Poker Affiliate Solutions mit über 30 Pokerräumen habe ich schon im vorherigen Blogbeitrag zu Poker Affiliate Partnerprogrammen erwähnt.

Und dann gibt es noch Themen, für die es überhaupt keine Affiliate Netzwerke gibt. Eines davon ist Forex, das Traden mit Fremdwährungspaaren. Wenn Dich online Broker und Trading interessiert, dann wäre das noch eine zu Poker einigermassen verwandte Nische. Hier musst Du Dich allerdings bei jedem einzelnen Publisher (Forex Broker) einzeln anmelden. Zumindest gibt es aber schon Webseiten, die die einzelnen Affiliate Programme miteinander vergleichen, wie z.B. Forex Affiliate Biz.

Du siehst, die Möglichkeiten um als Affiliate Geld zu verdienen sind schier grenzenlos – also weg vom Pokertisch und ab an die Arbeit!